Review - Deocreme von Clémence et Vivien

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Vor mehr als anderthalb Jahren stellte ich auf naturkosmetische Deocremes um und sollte dies nicht bereuen. Ich gehöre zu "Stressschwitzern", was ziemlich unangenehm ist. Dabei sind es nichtmal wirklich brenzlige Situationen, in denen ich einen Extraschutz gegen den unliebsamen Achselmief brauche. "Es" passiert einfach und genau in diesen Momenten bin ich dankbar um eine gute Deocreme. 

Clémence et Vivien ist eine recht junge Manufaktur aus Frankreich, die seit 2015 vegane und tierversuchsfreie Seifen und Deocremes herstellt. Insgesamt acht verschiedene Seifen, nach der traditionellen Methode des Kaltverfahrens hergestellt, und gerade mal drei unterschiedliche Deos umfasst das Sortiment. 



Der Baume Deodorant Le Sucré kommt in einem robusten Glastiegel mit Schraubverschluss. Robust deshalb, weil er mir tatsächlich schon einmal auf den Boden gefallen ist. Glück gehabt, nicht passiert! Sehr minimalistisch gehalten ist das Design des Tiegels, was mir gefällt. Den Duft finde ich außergewöhnlich und schön. Zedernholz und Ylang Ylang verleihen eine leicht holzig-herbe Note, die zugleich süßlich ist. Herrje, Duftbeschreibungen sind so schwierig aber ich denke (und hoffe) ihr könnt es euch ungefähr vorstellen bzw. in Gedanken riechen ;-) 



Was ich sehr schätze an Le Sucré ist die angenehme Konsistenz. Wie ihr es vielleicht erkennen könnt, schmilzt die Deocreme leicht auf der Haut, lässt sich dementsprechend wirklich gut verteilen. Selbst auf frisch rasierter Haut brennt nichts oder fühlt sich komisch an. Flecken unter den Achseln bzw. auf der Kleidung habe ich auch nicht zu befürchten. Großer Vorteil, ich habe nach dem Eincremen nicht das dringende Bedürfnis mir sofort die Hände waschen zu müssen. Bei anderen Deocremes bleibt meist ein Teil auf den Fingern oder oft unter den Nägeln zurück. Kleiner Nachteil, sie ist nicht so ergiebig. Laut Hersteller genügt eine erbsengroße Menge, wobei ich oftmals die doppelte Menge nehme.

Und wie wirkt die Deocreme?

Getestet habe ich sie an einem ziemlich wuseligen Tag, nämlich an einem Kindergeburtstag. Wirklich DER perfekte Tag, um zu sehen was die Deocreme aus Frankreich taugt :-D Von Morgens bis Abends war ich in Aktion, bin zigmal hin und her gelaufen, habe gehofft alles verläuft nach Plan. Selbstverständlich kommt man da ordentlich ins Schwitzen. Ich kann euch sagen, den ganzen Tag über bis zum späten Abend hinein habe ich immer gut gerochen, hatte nie das Gefühl Le Sucré versagt. Erst als es wirklich sehr spät war (Kinder im Bett, Chaos beseitigt, Kuchen aufgegessen) ließ die Wirkung langsam nach. Das ist völlig okay.

Inhaltsstoffe
Butyrospermum parkii (karité)*, zhea corn starch (amidon de maïs)*, helianthus annuus seed oil (huile de tournesol)*, sodium bicarbonate (bicarbonate de sodium), prunus armeniaca kernel oil (huile d'abricot)*, kaolin (argile blanche), cananga odorata flower (ylang-ylang) oil, salvia sclarea (sauge) oil, cedrus atlantica (cèdre de l'Atlas) oil, tocopherols (vitamine E), benzyl benzoate**,
farnesol**, linalool**, limonene**, geraniol**
*aus kontrolliert biologischem Anbau, ** natürliche ätherische Öle

Fazit
Seit über einem Monat habe ich die Deocreme von Clémence et Vivien nun im Gebrauch und bin bisher nicht enttäuscht worden. Sie duftet gut, hält den Tag über durch, pflegt den Achselbereich und ist eine schöne Alternative zu konventionellen Deosprays. Ein bisschen ergiebiger könnte sie sein, das war es auch schon an Kritik von mir. Ein Tiegel enthält 50 ml und kostet 8,49 €. Erhältlich ist sie derzeit exklusiv im Online-Shop von StarAroma

Habt ihr schonmal von der kleinen französischen Manufaktur gehört? 

*Die Deocreme wurde mir von StarAroma kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

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1 Kommentare

  1. Nein, die kannte ich noch gar nicht. Liegt aber vermutlich auch daran, dass ich nicht so häufig Deocreme benutze und da auch gar nicht so rumprobiere, weil ich die von Ponyhütchen einfach so gern mag.

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